Patchpanel

Für das Zusammenschließen von Netzwerkgeräten, auch Rangieren oder Patchen genannt, reichen für den Privatgebrauch meist die Patchkabel (“LAN-Kabel”), die dort liegen, wo sie gebraucht werden. Für komplexere Kabelstrukturen müssen die Kabel allerdings strukturierter erreichbar sein, sonst käme es zu einem unübersichtlichen Kabelsalat. Diese ordentlichen Verbindungselemente werden Patchpanel oder Rangierung genannt.

"To patch" bedeutet im Englischen verbinden, das französische ranger hingegen steht für ordnungsgemäß aufstellen oder auch ordnen. Heute werden technische Elemente aus der englischen Sprache übernommen, doch in der Frühzeit der Telekommunikation des 19. Jahrhunderts war noch Französisch die Leitsprache.

Patch und Ports

Ein Patchpanel verfügt über mehrere Steckplätze, auch Ports genannt. Damit Kabel und Port auch zusammenpassen, wird eine Norm verwendet, der RJ45 Stecker.

In den kleinen Netzwerk-Switches werden Ports nur gesteckt. Große Patchpanels in Netzwerkschränken verfügen aber nicht nur über Steckports, sondern auch über Schneidklemmen für festverlegte Netzwerkkabel. Hier werden die Adern festgeklemmt und geschraubt.

Netzwerk-Switch oder Patchpanel?

Im Grunde sehen Switch und Panel sehr ähnlich aus: Es laufen Kabel hinein, die an Ports angesteckt werden. Häufig werden die kleinen Switches aber synonym auch als Patchpanels bezeichnet.

Doch Netzwerk-Switches sind meist kleiner. Vor allem sind sie aber aktive Netzwerkkomponenten, die eine Stromversorgung benötigen: Ihre Hauptaufgabe ist nicht nur die Verbindung der Geräte, sondern auch die Kommunikation der Geräte untereinander. Switches werden vor allem in Heimnetzwerken verwendet.

Patchpanels hingegen sind passive Netzwerkkomponenten, die keine Stromversorgung benötigen. Sie stellen das Bindeglied zwischen fest verlegten Kabeln und flexibler Verkabelung dar. Meist folgen sie einer Norm von 10 oder 19 Zoll Größe, damit sie in Netzwerk- oder Serverschränke passen.

( Artikel veröffentlicht: 06.08.2020 )

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Über die Autorin
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.

Häufige Fragen zum Thema Patchpanel

Patchkabel werden auch LAN Kabel, Rangierkabel, Computerkabel oder Netzwerkkabel genannt. Sie sind genormt und in verschiedene Leistungsklassen unterteilt. Sie werden meist dazu verwendet Endgeräte an Netzanschlüsse anzubinden oder verschiedene Geräte zusammenzuschalten. Daher haben sie auch ihren Namen: Patch bedeutet Verbindung oder Zusammenschaltung. Patchkabel sind im Handel meist zwischen 0,3 bis 25 Meter zu bekommen. Sie können allerdings bis zu 100 Meter lang sein. Um Dämpfung und Störeinflüsse gering zu halten, sollten sie aber nie wesentlich länger als benötigt sein.

Mit Patchkabeln kann auch Power over Ethernet (PoE) betrieben werden. Dies meint, dass die Datenübertragung und die Stromversorgung über das gleiche Kabel laufen.


Beim Crimpen handelt es sich um eine Alternative zum Löten oder Schweißen, zum Beispiel um einen Stecker eines Patchkabels auszutauschen. Zum Teil werden eigene Crimpzangen verwendet.


Für das Zusammenschließen von Geräten, auch Rangieren oder Patchen genannt, reichen für den Privatgebrauch meist die Patchkabel, die dort liegen, wo sie gebraucht werden. Für komplexere Kabelstrukturen müssen die Kabel allerdings strukturierter erreichbar sein, sonst käme es zu einem unübersichtlichen Kabelsalat. Diese ordentlichen Verbindungselemente werden Patchpanel oder Rangierung genannt.


Im Grunde sehen Switch und Panel sehr ähnlich aus: Es laufen Kabel hinein, die an Ports angesteckt werden. Häufig werden die kleinen Switches aber synonym auch als Patchpanels bezeichnet. Doch Netzwerk-Switches sind meist kleiner. Vor allem sind sie aber aktive Netzwerkkomponenten, die eine Stromversorgung benötigen: Ihre Hauptaufgabe ist nicht nur die Verbindung der Geräte, sondern auch die Kommunikation der Geräte untereinander. Switches werden vor allem in Heimnetzwerken verwendet.

Patchpanels hingegen sind passive Netzwerkkomponenten, die keine Stromversorgung benötigen. Sie stellen das Bindeglied zwischen fest verlegten Kabeln und flexibler Verkabelung dar. Meist folgen sie einer Norm von 10 oder 19 Zoll Größe, damit sie in Netzwerk- oder Serverschränke passen.

In den kleinen Netzwerk-Switches werden Ports nur gesteckt. Große Patchpanels in Netzwerkschränken verfügen aber nicht nur über Steckports, sondern auch über Schneidklemmen für festverlegte Netzwerkkabel. Hier werden die Adern festgeklemmt und geschraubt.